Begleitprogramm

Das wissenschaftliche Programm des Slavistiktags wird von einigen Events und Angeboten gerahmt – wir freuen uns darauf, Sie dort zu treffen!

Für die mit einem Sternchen (*) gekennzeichneten Veranstaltungen war eine Anmeldung notwendig, die Sie bei mit Ihrer Registrierung für den Slavistiktag getätigt haben sollten, falls Sie teilnehmen möchten.

Mittwoch, 21.9.22

18:00 Eröffnung des Slavistiktages

Festvortrag: Irina Prochorova, „Post-Soviet as Post-Colonial: The Transformations of Slavonic Studies in the Age of Discontent“

Anschließend Buffet*

Musikalische Begleitung: Dimitrij Markitantov und Radek Fedyk

Donnerstag, 22.9.22

Das Vortragsprogramm des Tages endet um 18:45. Der Abend steht Ihnen für Treffen mit Kolleg:innen zur freien Verfügung, daher ist kein Programm vorgesehen.

Tipp: Eine Ansammlung von Kneipen und Restaurants finden Sie im legendären Bochumer „Bermuda-Dreieck“.

Anfahrt: Mit der U35 zur Haltestelle „Bochum Rathaus“, dann die Kortumstraße immer geradeaus.

Freitag, 23.9.22

Das Vortragsprogramm des Tages endet um 17:30.

Ab 18:00 Uhr: Kunst und Buffet im Kunstmuseum*
(Kunstmuseum Bochum, Kortumstr. 147)

  • Besichtigung mit Führung einer speziell für uns zusammengestellte Ausstellung von Werken slavischer Künstler:innen aus der Bochumer Kunstsammlung
  • Gesprächskonzert von und mit Alexander Jakobidze-Gitman (Universität Witten/Herdecke): „Musik im Spätstalinismus. Unterdrückung, Protest und List“

    In der Nachkriegszeit, als die westliche Kunst mit neuen radikalen Ausdrucksmitteln experimentierte, griff das stalinistische Regime heftig in die Literatur, Filmkunst und Musik ein. Die weltberühmten sowjetischen Komponisten wurden als „Formalisten“ und „Speichellecker des Westens“ diffamiert. Andrej Ždanov and andere Gefolgsleute Stalins wollten sie zwingen, zugängliche Massenmusik für das „Volk“ zu schreiben. Die begabtesten Musikschaffenden weigerten sich jedoch, optimistische Lieder für die Kolchosbauerinnen und Arbeiter zu komponieren. Die einen wurden stumm, die anderen haben protestiert, die dritten haben die Macht überlistet. In einer totalitären Gesellschaft, die eigentlich alles zu vereinheitlichen trachtete, entstanden Musikwerke von erstaunlicher Vielfalt. Dr. Alexander Jakobidze-Gitman (Universität Witten/Herdecke) spielt und kommentiert Klavierstücke von Dmitrij Šostakovič, Nikolaj Mjaskovskij, Andria Balantschiwadse, Galina Ustvol’skaja und György Ligeti, die um 1950 komponiert worden sind.
    Handout

Samstag, 24.9.22

12:30 – ca. 13:30 Abschlussveranstaltung mit anschließendem Imbiss

14:00-ca. 18:00 Exkursion nach Recklinghausen*

Besuch im Ikonenmuseum bzw. Besuch im Museum Jerke
(Kirchplatz 2a, 45657 Recklinghausen)

  • 14:00 Start des Reisebusses an der Ruhr-Uni Bochum
  • 14:45 Beginn der Führungen in den Museen
  • 17:00 Start des Reisebusses in Recklinghausen
  • Vstl. 17:45 Ankunft Hauptbahnhof Bochum (je nach Verkehrslage)
  • Vstl. 18:00 Ankunft Ruhr-Universität Bochum (je nach Verkehrslage)